SSV Mülheim


Spiel- und Sportverein 1921 Mülheim e.V.

Vereinsadresse:  Bergstraße 14, 56218 Mülheim-Kärlich
Gegründet:  1921
Vereinsfarben:  grün-weiß
Stadion:  Sportplatz am Schulzentrum im Judengäßchen
Weiteres Stadion:  Sportplatz Jahnstraße

Webseite:  www.sg2000-mk.de
     


Saisonübersicht

Vereinshistorie

Den letzten Platz der Ewigen Tabelle der Regionalliga Südwest belegt mit einer Bilanz von 7:53 Punkten und 22:76 Toren der SSV Mülheim, der damit noch knapp hinter anderen Eintagsfliegen aus der Regionalligazeit wie FC Ensdorf (8:52), Teutonia Landsweiler-Reden (8:52) oder SpVgg Andernach (9:51) gelandet ist. Immerhin, nach dem Drei-Punkte-System würden sie aufgrund der etwas besseren Tordifferenz vor dem FC Ensdorf stehen, der in seiner Zweitliga-Saison nur auf einen Sieg kam, während die Grün-Weißen aus Mülheim-Kärlich bei Koblenz immerhin zweimal in 30 Spielen als Gewinner vom Platz gehen konnten.

Die schlechteste Regionalligasaison im Südwesten überhaupt spielte ohnehin der Nachbar Germania Metternich, der eine Spielzeit zuvor nur drei Punkte eingespielt hatte. Da die Metternicher aber zwei Spielzeiten in der Regionalliga aufweisen können, stehen sie in der Ewigen Tabelle noch vor den Mülheimern.

Der SSV war 1921 als Fusion aus dem BV 1919 Mülheim und dem SC Einigkeit 1919 Mülheim entstanden. 1934 und 1947 schloß sich der Verein mit dem örtlichen Turnverein zusammen; dies wurde aber jeweils nach wenigen Jahren wieder rückgängig gemacht. Die Mülheimer spielten zunächst in den lokalen Fußballklassen und tauchten 1963 erstmals in der Amateurliga Rheinland auf. Hier setzten sie sich sofort in der Spitzengruppe fest und belegten in ihren ersten drei Amateurligajahren dreimal in Folge den zweiten Platz (hinter Germania Metternich, der SpVgg Bendorf und erneut Germania Metternich, die zwischendurch eine erfolglose Regionalligasaison hinter sich gebracht hatten). In der Saison 1966/67 belegten die Mülheimer dann den ersten Platz, gewannen auch zum einzigen Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Rheinlandpokal (durch ein 7:0 im Finale in Neuwied gegen den FV Engers) und rangen sich nach reiflicher Überlegung dazu durch, die Herausforderung Regionalliga anzunehmen. Wie beschrieben war die Mannschaft nicht konkurrenzfähig, stand ab dem zweiten Spieltag auf einem Abstiegsplatz und war im darauffolgenden Jahr wieder in der Amateurliga angekommen. Immerhin 2.300 Zuschauer hatten sie in ihrer Zweitligasaison ins Stadion locken können, allerdings nicht auf das heimische Sportgelände an der Jahnstraße, das nicht regionalligatauglich war. Der Verein war für diese Saison auf die andere Rheinseite nach Neuwied ins dortige Professor-Hueppe-Stadion umgezogen.

Nach dem Abstieg gelang den Grün-Weißen die erneute Amateurliga-Meisterschaft, aber in der folgenden Aufstiegsrunde belegten sie den letzten Gruppenplatz. 1972 stieg der SSV aus der Amateurliga ab, spielte anschließend trotz finanzieller Probleme noch einige Zeit in der Landesliga und rutschte 1997 hinab in die Bezirksliga. Im Jahr 2000 bildete der SSV dann mit dem SV Urmitz-Bahnhof aus einem Mülheim-Kärlicher Stadtteil eine Spielgemeinschaft, die 2011 in einer Fusion zur Sportgemeinschaft 2000 Mülheim-Kärlich mündete. Die SG geht seit 2010 in der Rheinlandliga an den Start.